Ein Kämpfer für Gewaltlosigkeit

Beispiele von positiver Polarität, Martin Luther King (II)

Martin Luther King in einer Pressekonferenz 1964

King ging, wohin immer er fühlte, dass er geleitet würde, um Proteste gegen unfaire und ungerechte Praktiken anzuführen, ob das Thema nun Arbeitsplätze, Schulbildung oder Frieden war. An einem bestimmten Punkt zogen er und seine Familie für ein Jahr in die Slums von Chicago, weil sie empfanden, dass sie, als Menschen der Mittelschicht, sowohl die Tiefen von Vorurteil als auch die Auswirkungen von wahrer Armut nicht erlebt hatten. Er und seine Familie waren bereit, alles zu tun, was nötig wäre, um den Hoffnungen und Bedürfnissen aller farbigen Menschen hier in den Vereinigten Staaten zu dienen. Seine Kinder führen seine Arbeit zum heutigen Tag fort.

Kings Credo war christlich, aber sein Mentor war Mahatma Gandhi, ein Hindu. Dennoch waren ihre Ziele und Einstellungen ähnlich. Gandhi hatte die Nation Indiens in einer erfolgreichen Bewegung dazu geführt, die britischen Raj aus Indien zu entfernen. Er benötigte sein ganzes Leben dafür, und er wurde von einem Mörder erschossen, so wie King. Gandhis Aktivitäten konzentrierten sich auf passiven Widerstand.

King liebte Gandhis Kreativität mit friedlichen Arten zu protestieren, und seine Hingabe an Gewaltlosigkeit. King bestand darauf, dass seine Märsche und Proteste gewaltlos blieben, und falls er im Voraus herausfand, dass Gewalt geplant war, sagte er Märsche ab, um Menschen zu retten.

In allen Fällen arbeitete er daran, Vereinbarungen mit den Regierungskräften zu schließen, wo immer er Aktionen anführte. In der Tat zog er Kritik von ungeduldigen Mitgliedern der SCLC auf sich wegen seiner ernsthaften Versuche, absolute Gewaltlosigkeit zu bewahren. Zwischen 1957 und 1968 reiste King über 6 Millionen Kilometer und sprach bei über 2.500 Veranstaltungen.


Foto: Library of Congress, Public domain, via Wikimedia Commons

Martin Luther King

Beispiele von positiver Polarität, Martin Luther King (I)

Dieses Wesen beschäftigte sich zu einem großen Grad mit eher negativen Schwingungsmustern des orangen und gelben Strahls. Dieses Wesen war jedoch in der Lage, das Energiezentrum des grünen Strahls offen zu halten, und aufgrund der Härte seiner Prüfung kann es so gesehen werden, dass sich dieses Wesen, wenn überhaupt, wegen seiner Treue zum Dienst an Anderen mehr zum Positiven polarisiert hat, angesichts dieses großen Auslösers.[1]

Martin Luther King wurde als Michael geboren, änderte seinen Namen aber als junger Mann. Er wuchs in Atlanta (Georgia) als Sohn eines Pastors auf. Sein Vater und sein Großvater waren beide vor ihm Pastoren gewesen. 1953, im Alter von 24, wurde er Pastor der Dexter Avenue Baptistengemeinde in Montgomery, Alabama. Rosa Parks ging in seine Kirche, und 1955, als sie es ablehnte, ihren Sitz aufzugeben – im hinteren Teil des Busses übrigens; sie saß in dem zugewiesenen Bereich für farbige Menschen; der Mensch, der wollte, dass sie ihren Platz aufgab, wollte ihr einfach nur Probleme machen – führte King den Montgomery Bus-Boykott an, eine Aktion, die über ein Jahr dauerte, und an deren Ende der Supreme Court eine Entscheidung herausgab, die Rassentrennung in allen öffentlichen Transportmitteln verbot.

Während dieser Kampagne sprengte jemand Kings Haus in die Luft, und er selbst wurde verhaftet und beschimpft. Dies stärkte jedoch nur seine Entschlossenheit und die seiner wachsenden Familie – er und seine Frau, Coretta, hatten vier Kinder. 1957 wandte er sich an die „Community“ und gründete die Southern Christian Leadership Conference, eine Dokumentationsstelle und -gruppe, die Bürgerrechts-Proteste, Märsche und andere Aktionen organisierte.


[1] Ra, gechannelt von L/L Research am 4. März 1981 (Sitzung 34).

Peace Pilgrim „walked the talk“

Pilgerin des Friedens (III)

Sie machte sich ein eigenes Leibchen, ärmellos und hüftlang, aus einer Art Stoff, wie meine Großmutter ihn als Schürze getragen hat. Darauf stickte sie den Schriftzug „PEACE PILGRIM“ (Friedenspilgerin). Die Rückseite bestickte sie mit der Beschriftung „Zu Fuß für den Frieden von Küste zu Küste“ und später „25.000 Meilen zu Fuß für den Frieden“. Sie besaß nun nur ein Outfit – ein navyblaues Shirt und eine Hose, das geschneiderte Leibchen, Socken und Laufschuhe. Sie wusch die Kleidungsstücke, wenn sie konnte. All ihre verbleibenden Besitztümer befanden sich in ihren Taschen und bestanden aus einem Stift und etwas Papier, auf dem sie schreiben konnte, da sie ständig Briefe erhielt, obwohl sie keine Adresse hatte! Sie begann ihre Pilgerreise am Kopf der Rose Bowl Parade 1953 und machte sich dann auf Richtung Osten und überbrachte elf Monate später Friedenspetitionen an das Weiße Haus, als sie die Ostküste erreichte. Sie beendete ihren Friedenslauf jedoch nicht, sondern lief und sprach für den Rest ihres Lebens und durchquerte die Vereinigten Staaten sechs Mal. Überall dort, wo Menschen sie einluden, hielt sie einen Vortrag oder eine Rede. Nach den ersten 25.000 Meilen hörte sie damit auf, die Meilen zu zählen! Am Ende ihres Lebens merkte sie an, dass Ruhm hilfreich für ihr Anliegen war, aber weil mehr Menschen begannen, sie hier und da sprechen hören zu wollen, fand sie sich selbst wieder, wie sie auf Flugzeuge gesetzt und zu Veranstaltungen geschickt wurde und überhaupt nicht viel lauf konnte. Sie sagte, dass sie es vermisste.

Peace Pilgrim trug kein Geld bei sich und wollte keine Spenden akzeptieren. Sie aß nur, wenn ihr jemand etwas anbot. Sie war, in einem Wort, furchtlos. Und das brauchen wir nicht überraschend zu finden. Schließlich waren Menschen, für sie, Lichter. Sie sah sie auf der Ebene der Seele. Sie waren alle eins mit ihr. Und in all ihren Meilen des einsamen Laufens wurde sie kein einziges Mal auf rohe oder unzivilisierte Weise behandelt. Menschen, die sie kannten, sagten, dass etwas um sie herum war, das sie beschützte. Peace Pilgrim sagte, dass sie einfach allen in die Augen schauen und sie lieben würde. Einmal wurde sie gefragt, warum ihre Botschaft so besonders sei, und sie antwortete, dass es nichts Neues oder Besonderes an ihrer Friedensbotschaft geben würde, außer ihrer Art sie zu praktizieren. Sie „walked the talk“[1], buchstäblich, 28 Jahre lang. 1981 ging sie aus dem Leben.


[1] Tun, was man sagt.

Einheitserfahrung beim Laufen

Pilgerin des Friedens (II)

Nach der Auflösung ihrer Ehe entwickelte Mildred zunehmende Rückzugstendenzen und verbrachte viel Zeit damit, alleine zu gehen. Auf einem dieser kontemplativen Spaziergänge, hatte sie eine weitere Verwirklichung. Sie sagt:

Ich war frühmorgens draußen laufen. Auf einmal fühlte ich mich sehr erhoben, mehr als jemals zuvor. Ich erinnere mich, dass ich die Zeitlosigkeit und Raumlosigkeit und den Zustand, von Licht erfüllt zu sein, kannte. Es schien, als ob ich gar nicht auf der Erde laufen würde. Es gab keine Menschen, nicht einmal Tiere, in der Umgebung, aber jede Blume, jeder Busch, jeder Baum schien einen Strahlenkranz zu tragen. Um alles herum gab es eine Lichtemanation und goldene Flecken fielen wie Regen schräg durch die Luft.

Der wichtigste Teil war nicht das Phänomen an sich; der wichtige Teil daran war die Verwirklichung der Einheit aller Schöpfung.

Von dieser Erfahrung kam sie mit einer Vision und einer Mission zurück. Sie hatte eine Karte der Vereinigten Staaten gesehen, während sie in dem veränderten Bewusstseinszustand war, und ihre Route quer durch sie hindurch.

Peace Pilgrim – Pilgerin des Friedens

Beispiele von positiver Polarität, Pilgerin des Friedens (I)

Natürlich liebe ich jeden, den ich treffe. Wie könnte ich das nicht tun? In jedem von uns ist der Funke Gottes, und ich kümmere mich nicht um den ethnischen Hintergrund oder die Hautfarbe einer Person; für mich sind alle Menschen strahlende Lichter![1]

Mildred L. Norman (1908-1981) war Pazifistin, Vegetarierin und Friedensaktivistin.

Wie bei Jesus ist über das frühe Leben von Peace Pilgrim relativ wenig bekannt. Ihr erster Name war Mildred. Sie ging zur Schule und arbeitete, heiratete und genoss ihre größere Familie bis 1938, als sie die tiefe Verwirklichung hatte, dass sie ihr Leben Dienst widmen will. Mildred traf WIRKLICH die Wahl. Über die nächsten 15 Jahre, nachdem sich ihre Ehe aufgelöst hatte, schritt sie voran, indem sie ihre Besitztümer weggab und immer noch einfacher lebte. Ihr leidenschaftlichstes Interesse galt dem Weltfrieden. Sie übernahm ehrenamtliche Aufgaben für Organisationen wie die Women’s International League for Peace and Freedom, für die sie als Interessenvertreterin in Washington, DC akkreditiert war. Ein Freund aus diesen Jahren erinnerte sich daran, dass sie nur zwei Outfits hatte. Für eine beschäftigte Lobbyistin in Washington ist das wirklich eine magerere Garderobe! Aber sie wollte nur, was sie brauchte, um nicht mehr zu nehmen als ihren Teil an den Reichtümern dieser Erde; zumindest nicht, während so Viele ohne einen solchen Anteil auskommen müssen. Ihre spirituelle Arbeit, wie sie sie beschrieb, sollte ihr „Gott-zentriertes Wesen“ bestärken. Sie sagte:

Der Körper, Verstand und Emotionen sind Instrumente, die sowohl von einer selbst-zentrierten Wesensart als auch von einer Gott-zentrierten Wesensart verwendet werden können. Eine selbstzentrierte Wesensart verwendet diese Instrumente, sie ist jedoch niemals völlig in der Lage, sie zu kontrollieren, deswegen herrscht ein ständiger Kampf. Sie können nur von einer Gott-zentrierten Wesensart voll kontrolliert werden. Wenn die Gott-zentrierte Wesensart übernimmt, habt ihr inneren Frieden gefunden. Eine selbstzentrierte Wesensart ist ein sehr beeindruckender Gegner und sie kämpft verbittert, um ihre Identität zu erhalten. Sie verteidigt sich auf gerissene Art und Weise und sollte nicht auf die leichte Schulter genommen werden. Sie kennt die schwächsten Stellen in deiner Rüstung. Es ist ratsam, während dieser Angriffsperioden eine demütige Haltung einzunehmen und mit niemand anderem ganz eng zusammen zu sein, außer dem leitenden Geflüster deines höheren Selbst.[2]


[1] Aus Peace Pilgrim, Peace Pilgrim: Her Life and Work in Her Own Words. Santa Fe, New Mexico: An Ocean Tree Book, 1982, S. 50.

[2] Ebenda, S. 8.

Bild-Information: Benick at English Wikipedia, CC BY-SA 2.5 https://creativecommons.org/licenses/by-sa/2.5, via Wikimedia Commons

Lasst uns eine Gemeinschaft der Liebe sein

Jesus Christus (IV)

Die Botschaft von Jesus ist bedingungslose Liebe. Er bat Menschen, ihre Nächsten zu lieben wie sich selbst. Wenn er gefragt wurde, wer ihre Nächsten seien, erzählte Jesus die Geschichte eines Menschen von niedrigem Status, der einen notleidenden Fremden auf der Straße fand und ihn zu einem nahegelegenen Gasthof brachte, wo er für medizinische Unterstützung und die Unterkunft des Menschen zahlte, bis er genesen war.

In einer weiteren Parabel spricht Jesus wieder darüber, wie er die Welt sieht. Dieses Mal erzählt er eine Geschichte des Jüngsten Gerichts. Er sagt, dass die Rechtschaffenen zu Jesus‘ rechter Hand sitzen werden, und dann wird Er sagen: „Kommt, oh vom Vater Gesegnete, erbt das Königreich, das für euch auf dem Fundament der Welt vorbereitet wurde; denn ich war hungrig und ihr ihr habt mir zu Essen gegeben, ich war durstig und ihr habt mir zu trinken gegeben, ich war ein Fremder und ihr habt mich willkommen geheißen, ich war nackt und ihr habt mich gekleidet, ich war krank und ihr habt mich besucht, ich war im Gefängnis und ihr seid zu mir gekommen.“ [1].

In dieser Erzählung sind die Rechtschaffenen verblüfft. Sie sagen: „Herr, wann haben wir Dich hungern gesehen und Dir zu essen gegeben, oder bist Du durstig gewesen und wir gaben Dir zu trinken? Und wann haben wir Dich als einen Fremden gesehen und haben Dich willkommen geheißen, oder warst Du nackt und wir haben dich bekleidet? Und wann haben wir Dich krank oder im Gefängnis gesehen und haben Dich besucht?“

Jesus sagt: „Was ihr für einen der Geringsten dieser tut, das tut ihr für mich.“

Wir alle sind eins. Wir müssen uns um uns kümmern. Lasst uns eine Gemeinschaft der Liebe sein. Das ist die grundlegende Botschaft. Was auch immer die Wahrheit über Sein Leben sein mag, und die Einzelheiten davon stehen auch zu den besten Zeiten nur halb im Fokus, hat das Bewusstsein, welches die Essenz von Jesus Christus ist, die Herzen vieler Menschen seit über 2.000 Jahren berührt und geöffnet.


[1] Dieses und das folgende Zitat sind aus Matthäus 25,34-40.

Eindringlich, sanft, einfach und revolutionär

Jesus Christus (III)

Jesus war ein Rebell, aber dennoch schien er diese Debatten mit Autorität zu gewinnen, bis auf die letzte natürlich. Jesus war zuletzt in einem Netz aus Kirche und Staatspolitik gefangen. Als ein politischer Störenfried wurde er in einem festgelegten Einer-gegen-Einen-Wettbewerb dem Kreuz übergeben – ein Mensch wird freigelassen, der andere stirbt durch Kreuzigung. Die Stimmenwahl wurde von einer bestochenen Menge abgegeben und Jesus schritt nach Golgatha und zum Kreuz, während ein Mörder freikam.

Jesus‘ Dienst war geprägt von Weisheit und intellektueller Genauigkeit. Seine Lehre jedoch entsprang dem offenen Herzen und hing in erster Linie von Einsicht und innerem Verständnis ab. Während der letzten drei Jahre seines Lebens war er ein Wanderprediger. Innerhalb dieser drei Jahre ging er in die Geschichte ein.

Seinen aktiven Dienst begann er, als er sich mit seinem Cousin, Johannes dem Täufer, in der Wüste zusammentat, wo Johannes Reue und ein neues Leben predigte, und diejenigen taufte, die zu ihm in die Wildnis kamen, als ein Symbol dieses neuen Lebens. Johannes protestierte dagegen, dass Jesus von ihm getauft werden sollte, aber Jesus schenkte dem keine Beachtung und wurde von Johannes in ein neues Leben getauft. Johannes‘ Botschaft war so harsch wie seine Wüste: bereut oder das Ende ist nahe. Dies ist auch ein Merkmal von Jesus‘ Dienst, diese Eindringlichkeit, Menschen auf die sofortigen Belohnungen aufmerksam zu machen, die durch Reue und Umkehr zum Herrn kommen.

Von diesem Zeitpunkt an, bis zu Seinem Tod, war Jesus unterwegs und sprach zu all jenen, die zuhören würden, und heilte die Kranken. Er wollte alle auf die Vision aufmerksam machen, die er hatte, von einer Apokalypse, die bald kommen würde. Seine Botschaft war sanft, einfach und revolutionär.

Als Kind schon weise, später ein gefährlicher Rebell

Jesus Christus (II)

Thomas Jefferson hat einmal eine Art Bibel für sein eigenes Studium erstellt, die nur aus Zitaten von Jesus bestand, wie sie in der Heiligen Schrift zu finden sind. Jefferson präsentierte seine Auswahl auf Griechisch, Französisch und Englisch und in Latein, nebeneinander. Er machte dies, um die Einflüsse alle außer von Jesus Selbst auszuschließen.

Als eine dem Mystischen zugewandte Christin teile ich diese Einstellung. Wenn mich jemand fragt, wie man mehr über Jesus lernen kann, sage ich ihnen, dass sie sich eine Bibel besorgen sollen, in der Jesus‘ Worte rot gedruckt sind. Viele Editionen des Neuen Testaments setzen alle Worte, die Jesus selbst sagte, in roter Schrift. Nur diese rote Schrift zu lesen, nimmt das Durcheinander von anderen Stimmen weg. Man verliert vieles der erzählerischen Struktur, wenn man nur die rot gedruckten Aussagen liest, aber man gewinnt sehr viel Klarheit, indem man genau sieht, was Jesus von seiner Liebe und seiner Weisheit gab, so wie es von Zeugen und Erzählern berichtet wurde. Die Jefferson-Bibel ist heutzutage als Taschenbuchausgabe erhältlich.

Jesus‘ Name auf Aramäisch ist Jehoshua. Sein Spitzname war Yeshua. Ich denke, er würde es wertschätzen, wenn Menschen seinen eigentlichen Namen kennen.

Jehoshua/Jeshua/Jesus war der Sohn eines Zimmermanns und hatte zweifellos dieses Handwerk an der Seite seines Vaters gelernt. Ihm wurde jedoch auch erlaubt, die Religion seiner Väter zu studieren, und im Alter von 13 Jahren konnte er mit Rabbinern über die Lehrtexte diskutieren und sich behaupten. Sein Dienst im Erwachsenenalter war von Debatten mit den jüdischen Autoritätspersonen gekennzeichnet, die empfanden, dass er ein gefährlicher Mann geworden war. Sie fanden, dass Er all die alten Gesetze buchstäblich respektieren solle, während Jesus sagte, dass, den Herrn zu lieben und seinen Nächsten zu lieben wie sich selbst, das Ganze des Gesetzes und der Propheten wäre, womit er die ersten fünf Bücher des Alten Testaments meinte, die als Thora bezeichnet werden, und zusätzlich die prophetischen Bücher des Alten Testaments.

Jesus Christus: Erstes Beispiel für positive Polarität

Beispiele von positiver Polarität, Jesus Christus (I)

Wir möchten euch bitten, dass ihr darüber nachdenkt, wer das Selbst ist in Beziehung zu dem Lehrer, der euch als Jesus bekannt ist. Das Verständnis dieses Wesen, von Selbst, war so, dass es, obwohl es lediglich ein Kind war, studierte und von seinen Lehrern lernte. Als es im Alter eines, wie dieses Instrument sagen würde, Jugendlichen war, wurde es bereits als ein Lehrer angesehen.

Dieses Wesen hatte ein Verständnis von Selbst, das ihm ermöglichte, einfach das zu tun, was es tun musste, selbst dann, wenn diejenigen um ihn herum es nicht verstanden haben. Dieses Verständnis von Selbst trug dieses Wesen durch einen wandernden Dienst, der in der Reinheit seiner Lehre bemerkenswert war.

Und doch, wenn derjenige, der euch als Jesus bekannt ist, gebeten wurde, das Selbst zu beschreiben, sagte er, dass „Wer mich sieht, sieht nicht mich, sondern den Vater.“ Dieses Wesen hatte Subtraktion so gut gelernt wie Addition, und er war damit zufrieden, unpersönlich zu sein und vieles einer irdischen Persönlichkeit aufzugeben. Doch kann es keine trittsicherere Identität als diese Einstellung geben, welche derjenige, der als Jesus bekannt ist, hatte. [1]

Wenn man über positiv polarisierte Menschen, die wir hier auf der Erde kennen, nachdenkt, ist die erste Person, die mir einfällt, Jesus Christus. Damit gibt es ein Problem! Es herrscht eine riesige Menge an Verwirrung über diesen Menschen. Dies liegt an der Art und Weise, wie Religionen dazu geneigt haben, das Bild von Jesus für sich zu vereinnahmen. Die negativen und ausschließenden Worte und Absichten, die sie manchmal in Seinen Mund legen, stimmen nicht mit dem überein, was als Seine Absichten geschlussfolgert werden kann, falls wir Seine Worte sorgfältig lesen.


[1] Das Prinzip von Q’uo, gechannelt durch L/L Research am 10. Dezember 1995.

Rittersleute auf der Suche nach dem Heiligen Gral

Die Wahl (III)

Lassen Sie sich bitte nicht entmutigen, wenn Sie dieses Versprechen an Sie selbst nicht bei allen Gelegenheiten halten können oder auf irgendeine Weise, in Ihrer eigenen Beurteilung, herunterfallen, nachdem Sie sich dieses Versprechen geben. Menschen irren. Erinnern Sie sich an das alte Sprichwort „Zu irren ist menschlich; zu vergeben, göttlich.“ Machen Sie es zu einem Punkt, sich selbst zu vergeben, sogar noch während Sie versprechen, den gleichen Fehler nicht noch einmal zu machen.

Manchmal ist es hilfreich, ein Bild von sich selbst zu erschaffen, dass diese Sicht des Selbst über eine ganze Lebenszeit hinweg ausdrückt. Ein griffiges Bild dieser Art ist das Bild der Ritterschaft. Ritter sind ehrbare Personen, die dem Schöpfer und einer anderen Person, wie zum Beispiel ihrem König, oder einem Ideal, wie dem Dienst an Anderen, Treue schwören. Sehen Sie sich selbst als einen Ritter der Polarität, auf der ewigen Suche nach dem Heiligen Gral der Wahrheit, Selbsterkenntnis und erhöhter Polarität.

Auf diese Wahl kommt es an, nicht nur für dieses Leben, sondern für alle Leben, die wir in den nächsten drei Dichtestufen genießen werden. Die Arbeit, die wir hier in dritter Dichte verrichten, erreicht eine gewisse Reinheit an Polarität. Von diesem Punkt von erreichter Polarität werden wir unsere Wahl in höheren Dichtestufen und in anderen Klassenzimmern über viele kommende Leben hinweg verfeinern.

Dies ist unsere letzte Chance für diese Wahl, solange wir auf unserer irdischen Heimat bleiben. Dies ist unser letztes Leben in dritter Dichte hier vor dem Tag des Abschlusses. Das motiviert mich, mein absolut Bestes zu geben. Es gibt mir die Stärke, wieder zurande zu kommen, wenn die Dinge hart werden. Es hilft mir, mich daran zu erinnern, wer ich bin und warum ich hier bin. Zu wissen, dass dies mein letztes Leben hier als ein Mensch in der dritten Dichte ist, zu wissen, dass jeder Tag kostbar ist, versüßt meinen Geschmack für das Leben und treibt mich an, mein Bestes zu geben, um mich zu polarisieren.