Wissen, warum man Dinge tut

Fortsetzung von Kapitel 2: Polarität und die Wahl, Der Dienst-an-Anderen-Pfad von Polarität (Teil X)

Eine Sache, die sehr attraktiv für mich daran ist, bewusst auf eine Dienst-an-Anderen-Weise zu leben, ist die Menge an Durcheinander, die ein solcher Ansatz von meinem Denken entfernt. Wenn mein Geist voll von Situationen und Unterhaltungen ist, von Listen von Dingen, die es zu tun gibt und Leuten, die herumgefahren werden müssen, die ich treffe oder mit denen ich etwas zu tun habe, kann ich recht schnell in flaches Fahrwasser geraten und mich selbst schnell ausgelaugt und allem überdrüssig empfinden.

Wenn ich meinen Standpunkt zur Betrachtungsweise von Dienst an Anderen und liebevollem und mitfühlendem Sein verlagere, vergrößert sich meine Welt und verschiebt sich recht substanziell. Die Dinge dieser Welt fallen ab und Ich weiß, warum ich die Dinge tue, die ich tue. Das mag ich sehr.

Die Wahl ist der ganze Punkt dieser Dichte, im Allgemeinen, und unseres irdischen Lebens im Besonderen. Wenn Sie sich die Evolution von Geist, Körper und Seele anschauen, können Sie sehen, dass wir dieses Leben als kleine und hilflose Tiere beginnen. Im Laufe der Kindheit werden wir dann gezähmt und geschult.

Wenn wir in die Teenage-Jahre kommen, haben wir bereits viele Wahlentscheidungen getroffen und hatten viele entwicklungsmäßige Erfahrungen. Wir sind nicht länger Tiere. Wir sind menschliche Wesen geworden, wenn auch nicht notwendigerweise ethische Menschen. Ohne eine Realisation der zentralen Wichtigkeit, uns selbst als ethische Wesen zu verstehen, wird es wahrscheinlich minimalen Fortschritt während unserer Lebenszeit geben.

Werbeanzeigen

Die Wahl ist völlig Ihre

Fortsetzung von Kapitel 2: Polarität und die Wahl, Der Dienst-an-Anderen-Pfad von Polarität

In der Kirche bekam ich Informationen darüber, was dieser Mann angeblich gepredigt hatte während seines kurzen Dienstes vor so langer Zeit. Seine Botschaft ist die gleiche wie die Bündnisbotschaft: zu lieben und zu vergeben. Von meiner frühesten Erinnerung an habe ich Ihm folgen wollen.

Folglich ist Dienst an Anderen, für mich, immer eine Freude und eine besondere Ehre gewesen. Selbst als Kleinkind war ich ernsthaft und habe über ethische Entscheidungen nachgedacht. Ich habe nach dem rechten Weg Ausschau gehalten. Während ich mich weiter polarisierte, empfand ich, dass mein Leben lieblicher und tiefer geworden ist. Die Freude, die ich von Tag zu Tag empfinde, ist mein subjektiver Beweis dafür, dass der Schlüssel zu einem reichhaltigeren und erfüllenden Leben darin liegt, entlang meiner Wahlentscheidung zu leben.

Ich bin mir jedoch darüber bewusst, dass es eine Schwäche in diesem Teil der Schilderungen gibt. Trotz meiner eigenen Wahl des Dienstes an Anderen, möchte ich Sie nicht davon überzeugen, diesem Weg zu folgen oder überhaupt irgendetwas zu tun. Und deswegen kann ich keine Widerstände, die Sie haben mögen, überwinden. Die Sache liegt ganz bei Ihnen. Meine Aufgabe ist es, einen Bericht über die Bündnisprinzipien zu erstellen. Was Sie gewinnen, wenn Sie Ihre Grundstein-Wahl treffen und einen Vertrag mit sich schließen, dass Sie sich mit jeder folgenden Entscheidung weiter positiv polarisieren, sind zu Anfang nicht offensichtlich. Ich hoffe, dass Sie einen Geschmack dafür entwickeln werden, während Sie mit diesen Ideen experimentieren.

Der Jesus im eigenen magischen Wald spricht mitunter kein Wort

Fortsetzung von Kapitel 2: Polarität und die Wahl, Der Dienst-an-Anderen-Pfad von Polarität

Wenn Sie sich Ihr Leben als Ganzes ansehen, vom Anfang bis zum Ende, wie Sie es mit einer Symphonie oder einem Gedicht tun würden, wird es Ihnen möglich, aus dem ständigen Strom täglicher Details herauszukommen, die die Aufmerksamkeit Ihres Geistes beanspruchen. Sie werden fähig, den Punkt in der Entscheidung zu sehen, wie Sie sich, im Allgemeinen, während dieses Lebens verhalten möchten. Sie können dann für sich selbst eine Lebensregel oder einen ethischen Standard setzen, der wie der innere Kompass ist und Sie durch das chaotische Meer des alltäglichen Lebens steuert.

In meiner Kindheit hatte ich das Glück einer ungewöhnlichen Beziehung mit Jesus Christus. Für mich war er keine mystische Gestalt aus der Sonntagsschule, sondern ein Teil der Wesen, die in meinem „magischen Wald“ lebten, einem Ort innerhalb meines Geistes, an den ich als sehr kleines Kind gehen konnte. Für mich war es ein realer Ort.

Jesus hat in meinem magischen Wald nie ein Wort zu mir gesagt. Er saß neben mir und hielt meine Hand. Ich sah in seine Augen und wusste, was bedingungslose Liebe wirklich ist. Sie war vollständig da, in seinem goldenen Blick.

aus Das Gesetz des Einen leben, Das 1×1: Die Wahl

Die erste Entscheidung treffen und dann exponentiell weitermachen

Ein interessantes Merkmal der Entscheidung für einen der beiden Wege zur Erhöhung von Polarisierung ist die grundsteinartige Wichtigkeit der Ersten Wahl für Dienst an Anderen oder Dienst am Selbst, die Sie mit vollem Bewusstsein über die Bedeutsamkeit einer solchen Wahl treffen. Wenn Sie Ihr ganzes Selbst hinter diese Erste Wahl stellen, ist es so, als ob Sie die Basis Ihres metaphysischen „Hauses“ ausgegraben und geradegezogen, die Formen hergestellt und den Beton für sein Fundament hineingegossen hätten.

Nun, da Ihre grundsätzliche Wahl, für Andere von Dienst zu sein, getroffen wurde, haben Sie Ihren ersten Spielzug im SPIEL DES LEBENS gemacht. Der verbleibende Rest der Inkarnation ist Ihre zugewiesene Zeit, um damit fortzufahren, das SPIEL DES LEBENS zu spielen, das Sie begonnen haben.

Jede aufeinanderfolgende, ethische Dienst-am-Anderen-Entscheidung, die Sie treffen, verdoppelt Ihre positive Polarität. Wenn Sie straucheln und eine Dienst-am-Selbst-Entscheidung treffen, müssen Sie eine weitere Serie von zusammenhängend von Liebe erfüllten Entscheidungen beginnen, um sich weiter zu polarisieren.

Carla Rückert in Das Gesetz des Einen leben, Das 1×1: Die Wahl,
Der Dienst-an-Anderen-Pfad von Polarität 
(VI)

Verzwickte Dienst-an-Anderen-Situationen

Anderen von Dienst zu sein kann eine verzwickte Angelegenheit werden. Nehmen wir das Beispiel, das ich gerade gemacht habe, in dem man jemanden vorlässt, im Verkehr. Es ist nicht schwarz und weiß. Ein kluger Fahrer lässt niemanden in den Verkehrsfluss hinein, wenn die Ampel voraus grün ist und eine massive Autoschlange hinter ihm fährt, weil er dann dafür sorgt, dass zu viele Leute hinter ihm auf der Straße die grüne Ampel verpassen. Wenn die Ampel voraus jedoch rot ist, kommen die hinteren Fahrer sowieso nicht weiter, und deshalb ist es in Ordnung, andere Leute hinein zu lassen.

Hier ist eine weitere verzwickte Situation. Ihre Stiefmutter hat Sie gefragt, ob ihr Hut ihr gut steht. Er ist, in Wahrheit, eine schlechte Wahl. Falls sie diesen Hut tragen wird, egal was Sie sagen, liegt die freundliche Handlung darin, ein unbestimmtes Kompliment zu machen, welches die Tatsache ignoriert, dass der Hut unglücklich an ihr aussieht. Sie können sagen: „Es ist ein hübscher Hut!“ So vermeiden Sie eine regelrechte Lüge. Der Hut ist in Ordnung. Er schmeichelt Ihrer Stiefmutter einfach nur nicht. Falls jedoch eine Chance besteht, dass sie Ihre Ansicht beherzigen wird, und falls sie einen anderen Hut hat, der besser an ihr aussieht, dann mögen Sie Ihre wahre Meinung mit ihr teilen und möglicherweise von größerem Dienst für sie sein, als wenn Sie der Frage ausgewichen wären.

Eine der verzwicktesten aller Dienst-an-Anderen-Momente, zumindest für mich, beinhaltet diese Zeiten, in denen ein Freund oder Familienmitglied eine Schwierigkeit mit mir teilt, die er oder sie hat. Ich bin eine lösungsorientierte Person und meine Neigung ist es, an die Arbeit zu gehen, um das wahrgenommene Problem zu lösen. Es gibt jedoch viele Momente, wenn Freunde nur ein zuhörendes Ohr wollen. Sympathie allein ist es, wonach gefragt wird. Hören Sie sorgsam zu, wenn diese Situation auftaucht, und geben Sie Ihren Ratschlag nicht weiter, außer Sie hören eine spezielle Bitte, dies zu tun. Wenn Sie andererseits nach Ihrer Meinung gefragt werden, ist Ihr Dienst an Anderen, Ihre Meinung und Rat mit einem offenen Herzen zu teilen, und die mitfühlendste Art zu finden, um diese Informationen weiterzugeben.

Carla Rückert in Das Gesetz des Einen leben, Das 1×1: Die Wahl,
Der Dienst-an-Anderen-Pfad von Polarität 
(V)

Positiv wirken im Alltag

Wir haben jeden Tag Gelegenheiten, solche Entscheidungen zu treffen. Wenn wir auf der Straße sind, falls wir sehen, dass sich jemand in den Verkehrsfluss einfädeln muss und wir ein wenig bremsen und die Person hereinwinken, haben wir uns selbst Umstände bereitet, um einem anderen menschlichen Wesen gegenüber freundlich zu sein. Dies ist eine Dienst-an-Anderen-Entscheidung.

Wenn wir in einem Laden sind, mit einem großen Einkaufswagen voller Lebensmittel, und wir sehen jemanden mit zwei Sachen in den Händen und winken die Person vor uns in die Schlange vor der Kasse, dann haben wir uns selbst gerade Umstände gemacht, um einem anderem Menschen gegenüber freundlich zu sein. Dies ist eine positiv polarisierte Entscheidung.

Wenn wir an unserem Esszimmertisch sitzen und es ist nur noch ein Brötchen im Korb übrig, und wir reichen es am Tisch herum, anstatt es für uns selbst zu schnappen, wissen wir, während wir jemand anderem zusehen, wie er dieses Brötchen nimmt, dass wir uns gerade in Umstände begeben haben, um einem anderen menschlichen Wesen gegenüber freundlich zu sein.

Carla Rückert in Das Gesetz des Einen leben, Das 1×1: Die Wahl,
Der Dienst-an-Anderen-Pfad von Polarität
(IV)

Das Universum: ein vollständig vereinigtes, interaktives und lebendiges Wesen

Religionen lehren uns im Allgemeinen, die Dienst-an-Anderen-Polarität auszuwählen. Das Symbol eines gekreuzigten Erlösers regt jedoch in den meisten Menschen nicht den Wunsch an, hinzugehen und dasselbe zu tun. Während das Beispiel von Christus der bedingungslosen Liebe bis zum Punkt des Todes ein ausgezeichnetes Symbol für das Konzept bedingungsloser Liebe ist, ist es schwierig in unsere Handlungen und Entscheidungen im alltäglichen Leben zu übersetzen.

Das Bündnis beschreibt den Weg des Dienstes an Anderen als einen Weg der Formung und Unterhaltung einer positiven Einstellung, die all unsere Entscheidungen durchdringt. Das Herz dieser Einstellung ist das Bewusstsein, dass das Universum ein vollständig vereinigtes, interaktives und lebendiges Wesen ist, das aus absoluter Liebe besteht und von dem jede und jeder von uns ein Teil ist.

Während wir unseren Weg durch die Entscheidungen unseres Tages weben, ist unsere Einstellung darauf gerichtet, eine möglichst breite Sicht von Situationen zu erkennen, so dass wir genauer auswerten können, ob ethische Prinzipien in unsere Entscheidungen eingebunden werden müssen oder nicht.

Der Dienst-an-Anderen-Pfad von Polarität (III)