Negative gesellschaftliche Kräfte nehmen zuviel und geben zuwenig

Der Dienst-am-Selbst-Pfad von Polarität (XI)

Viele andere, nicht tödliche, Dienst-am-Selbst-Handlungen durch Unternehmen kann man im alltäglichen Leben sehen. Einige Unternehmen handeln nach dem Prinzip, ob öffentlich zugegeben oder nicht, zuverlässige und erfahrene Menschen, die dem Renteneintrittsalter nahe kommen, zu kündigen, um die Kosten ihrer Altersvorsorge und hohen Gehälter zu sparen. Sie ersetzen solche Menschen mit jüngeren und weniger erfahrenen Menschen, die sie für viel weniger Geld anstellen können, und denen sie möglicherweise überhaupt keine betriebliche Altersvorsorge mehr anbieten.

Ein weiteres Beispiel für Dienst-am-Selbst-Denken in großen Wirtschaftsunternehmen kann man in Unternehmen finden, die nur Teilzeit-Angestelltenverhältnisse anbieten. Sie machen das, damit sie vom Gesetz her nicht gezwungen sind, ihnen die (sonst üblichen) Zusatzleistungen zu geben, womit sie die Gewinne des Konzerns für die Entlohnung der Top-Führungskräfte sparen.

Als eine direkte Konsequenz haben die Vereinigten Staaten eine hohe Zahl an arbeitenden Menschen, die keinen Platz zum Leben haben und keine Krankenversicherung, weil – egal wie viele Stunden sie arbeiten oder wie viele Jobs – sie können nicht genug Geld verdienen, um sich das leisten zu können, was viele Menschen für selbstverständlich halten: ein Dach über dem Kopf und die Möglichkeit, sich um Familienangehörige kümmern zu können, die krank werden und medizinische Leistungen benötigen.

Wenn sich die nationalen Kräfte des Militärs, von Religion und Wirtschaft auf verschiedene Weise kombinieren, um zu bekommen, was sie wollen, geschieht vielleicht der dunkelste Teil des Dienst-am-Selbst-Denkens. Wir sehen die Auswirkungen der Vermischungen von regierenden und religiösen Kräften an vielen Orten in der Welt heute. Wenn die Prediger von großen Kongregationen ihrer Gemeinde sagen, dass sie für einen gewissen Menschen oder eine Partei wählen sollen, ist dies ein Beispiel davon. Es ist eine Sache, über inhaltliche Themen von biblischen Quellen zu diskutieren, und eine ziemlich andere, Menschen zu sagen, wie sie wählen sollen und damit vorzuschlagen, dass das eine Sache des Glaubens wäre. Die eigenen Anfänge unseres Landes lagen doch in dem Wunsch der Menschen begründet, die Freiheit zu haben, ohne Einschränkungen durch die Regierung glauben und ihren Glauben praktizieren zu können.

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