Die Inquisition und anderer religiöser Fanatismus

Der Dienst-am-Selbst-Pfad von Polarität (VII)

Die verschiedenen römisch-katholischen Inquisitionen sind ein weiteres gutes Beispiel für Dienst-am-Selbst-Denken. Die römisch-katholische Kirche war gegenüber der Kontrolle von Anderen „zu ihrem eigenen Wohl“ ausreichend zugeneigt, um viele Menschen zu Tode zu foltern, während versucht wurde, sie dazu zu bringen, ihre mutmaßlichen Sünden zu gestehen. In ihrem Denken musste der Körper sterben, damit die geständige Seele nicht in die Hölle gehen müsste.

Viele Unschuldige wurden zu Folter und Tod verurteilt, weil sie Heilkräuter gepflückt haben und deswegen der Hexenzauberei angeklagt wurden. Viele mehr sind gestorben, weil sie eine unbequeme Meinung hatten. Galileo Galilei, zum Beispiel, wurde durch die Inquisition dazu gezwungen, sich von Kopernikus‘ Theorie, dass sich die Erde um die Sonne dreht und nicht anders herum, zu verleugnen. Die alte Sicht der Welt war die eines flachen Ortes, dem Zentrum des Universums, um das sich die Sonne und alle Sterne und Planeten bewegten. Galileo war überzeugt, dass Kopernikus Recht hatte. Man sagt, dass er damals gemurmelt hätte, „Und die Erde bewegt sich doch!“ Glücklicherweise hatten seine Verfolger nicht so ein gutes Gehör wie sein Biograph.

Wenn Sie heute auf die Weltbühne blicken, können sie vielleicht Beispiele von solch religiösem Fanatismus finden. Wie es scheint, gibt es in christlichen, muslimischen und jüdischen Welten Splittergruppen, die sich nach Armageddon (einem Weltuntergang) sehnen.

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s