Machen, weil man es kann?

Der Dienst-am-Selbst-Pfad von Polarität (VI)

Warum macht er oder sie das? Weil sie es können. Und weil sie dem Pfad dessen folgen, was nicht ist, haben sie keinen Grund mich als jemanden zu sehen, den sie respektieren sollen. Mein Auto ist nur ein Objekt, an dem die Person nur wegen meiner naiven Beachtung der Straßenverkehrsregeln vorbeifahren kann. Wenn sie über die Person in dem Auto überhaupt nachdenken, denken sie von ihr als einen Trottel, nicht eine Person. Als von Natur aus zu Dienst-am-Selbst polarisierte Person können sie sich über alle Regeln hinwegsetzen, außer denen, die ihnen passen.

Starke Dienst-am-Selbst-Aspekte gibt es auch in der Struktur jeder organisierten Religion, welche die strikte Einhaltung der spezifischen Grundsätze eines Glaubenssystems verlangt. Die Geschichte liefert uns viele Beispiele von „heiligen“ Kriegen. Was für ein Widerspruch in den Begriffen! Es ist eindeutig klar, dass ein Schöpfer, dessen Natur bedingungslose Liebe ist, Kriege nicht billigt.

Aber die Leute, bei deren Identität „mein“ Dogma und „meine“ Religion die Basis geworden sind, neigen zu der Schlussfolgerung zu kommen, dass ihrer der einzige Weg zu glauben ist, und dass alle, die nicht so glauben, es benötigen, überzeugt zu werden, um den Rängen der wahren Gläubigen beizutreten oder um ausgelöscht zu werden; der Hölle nach diesem Leben übergeben, und einem Zustand des Nicht-Dazugehörens während dieses Lebens.

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